Datum: 16.01.2012 – Autor: Nina

Analsex Tagebuch

Mein erster Eintrag hier im Tagebuch ist ja schon eine Weile her, daher möchte ich euch nun davon berichten wie ich angefangen habe Analsex für mich zu entdecken.

Gedanken und Befürchtungen

Anfangs habe ich mir was Analsex anging nie Gedanken darüber gemacht, weder ob es wohl weh tun oder in irgendeiner Art unangenehm sein würde. Mit der Zeit aber fing ich an mich damit zu beschäftigen, schließlich wollte ich es einfach mal ausprobieren und dabei nicht gekrümmt vor Schmerzen auf dem Bett liegen und mich danach den ganzen Tag schlecht fühlen. So habe ich dann angefangen die Fragen und Antworten, sowie Artikel hier auf der Seite zu lesen um mich zu erkundigen und zu informieren.

Ich hätte auch meine Kollegen oder Freundinnen befragen können, aber dafür war ich dem Moment zu Stolz und wollte auch niemandem offenbaren, daß ich Interesse am Analsex gefunden hatte und es probieren wollte. Irgendwann, nach ein paar Tagen, habe ich es dann einfach versucht.

Erste Versuche

Mein Freund war den ganzen Tag mit Freunden unterwegs und so konnte ich mich schon am Vormittag langsam darauf vorbereiten. Ich war aufgeregt und nervös, ganz hibbelig und recht angespannt, schon weit bevor ich es dann ernst wurde. Ein letzter Blick in die Fragen und Hilfestellungen, die ich mir rausgesucht hatte und dann sollte es losgehen.

Gemütliche Umgebung

Ich habe im Schlafzimmer alle Rollos runtergezogen, mich ausgezogen und unter die Bettdecke gekuschelt. Erst habe ich mich ein wenig in Stimmung gebracht und meine Klitoris massiert. Mit der Zeit kam die Lust und der Mut es zu probieren. Ich tastete mich langsam mit einer Hand von oben zu meinem Po vor und erkundete die Gegend um mein Poloch herum. Es war anfangs gar nicht so einfach die richtige Position zu finden und musste mich einige Male aufsetzen und von neuem anfangen.

Richtige Position finden

Irgendwann habe ich mich auf die Seite gelegt und von hinten mit der Hand mein Poloch erkundet – das war deutlich einfacher und gemütlicher. Ich musste mich nicht so sehr verrenken und hatte wesentlich mehr Spielraum für den ersten Schritt.

Ich massierte mein Poloch ganz leicht und bemerkte sofort wie intensiv das Gefühl war – ich war verwundert, daß es mir vorher noch nie aufgefallen ist. Ich bekam eine Gänsehaut und wurde wieder nervös.

Ich wagte den ersten Schritt und versuchte meinen Finger langsam einzuführen – das war leichter gesagt als getan. Mein Schließmuskel legte sich eng um meinen Finger, es fühlte sich fast so an als würde ich meinen Finger mit dem Mund festhalten, nur deutlich stärker und weniger Kontrolle.

Gleitmittel

Ich hatte gerade einmal meine Fingerkuppe einführen können, so fest hielt mich der Schließmuskel. Gleitgel! Gleitgel! kam es mir in den Sinn. Ich hatte natürlich an nichts gedacht und machte mich auf die Suche nach einer Notlösung. Babyöl und Vaseline standen zur Wahl, letzteres nahm ich anschliessend mit ins Schlafzimmer.

Mit einer ordentlichen Portion Vaseline auf dem Finger tastete ich mich wieder vor – und wer glaubt es wäre einfach die Vaseline richtig zu platzieren und einzumassieren, der irrt. Nach zwei oder drei vergeblichen Versuchen schmierte ich einfach meinen kompletten Finger mit einer dicken Schicht Vaseline ein – das klappte und ich schmierte nicht das ganze Bett voll.

Mit dem eingecremten Finger tastete ich wieder nach meinem Poloch, setzte an und drückte wieder leicht gegen mein Poloch und konzentrierte mich. Langsam und vorsichtig schob ich meinen Finger Stück für Stück immer weiter bis ich bemerkte der Finger war komplett drin.

Es ging ganz einfach

Ja, genau. Ich hatte es geschafft meinen ganzen Finger einzuführen. Keine Schmerzen, nur ein neues Gefühl. Es war irritierend einfach nachdem ich meinen Finger mit Vaseline eingeschmiert hatte. Ich bewegte ihn rein und raus, rein und raus. Es war ein interessantes, nein sogar geiles Gefühl wie mein Finger immer wieder rein und raus glitt. Das Gefühl, daß mein Schließmuskel verursachte war nach wenigen Minuten von irritierend neu in fantastisch geil übergegangen.

Ich war total happy darüber wie einfach es ging und die Tatsache, daß es nicht ansatzweise weh getan hat, war toll. Nach alldem was man sonst so über Analsex liest war ich komplett erstaunt und total aufgekratzt. Ich schaute mir meinen Finger an, alles gut. Kein Blut oder andere Dinge, die man vielleicht jetzt hätte am Finger haben können. Ich wurde mutiger und probierte es mit zwei Fingern und später nahm ich noch eine Kerze zur Hand – wieder war alles bestens und ich genoß es wie jeder Millimeter meiner Finger tiefer eindrang.

Erst bei der Kerze war es kurzzeitig unangenehm, was aber mehr daran lag, daß sie kalt war und nicht weil es weh tat oder unangenehm war.

Ich wollte mehr

Mit der Kerze konnte ich das erste Mal wirklich fühlen wie sie sich langsam aber sicher ihren Weg suchte. Sie war kalt und wurde mit jedem Millimeter etwas dicker – was mich auf zwei Arten stimulierte. Irritierend war dabei, daß ich mit jedem Stück, das die Kerze tiefer in mich eindrang, das Gefühl einer vollen Blase zunahm. Wie ich aber mittlerweile weiß, scheint dies durchaus normal und kann bei einigen Frauen vorkommen.

Gut investierte Zeit

Vom anfänglichen Tasten bis hin zur Kerze dauerte es gerade einmal 30 Minuten. 30 Minuten, die ich gerne schon wesentlich früher in eine solche Erfahrung investiert hätte. Ich beschloß aber an dem Punkt aufzuhören und wollte es nicht gleich übertreiben, schließlich wollte ich nicht gleich beim ersten Versuch schon alles erleben oder wohlmöglich einen wunden Schließmuskel oder etwas in der Art riskieren.

Ich legte die Kerze beiseite, wischte meine Hände ab und tastete erneut nach meinem Poloch. Alles war gut. Kein Blut, nichts. Lediglich noch etwas Vaseline, das ich unter der Dusche abwusch, und eine leichte Schwellung, die ich mir aber auch eingeredet haben könnte.

Nebenwirkung von meinen ersten Versuchen:

  • hohe Erregung, die mir erst im Nachhinein auffiel
  • klebrige Finger und eine Kerze weniger auf dem Wohnzimmertisch
  • ein halber Tiegel Vaseline weniger
  • ungeheure Lust es weiter zu steigern

Meine Hilfsmittel

Neben meinen Fingern hatte ich nicht viel bei meinem ersten Versuch, lediglich Vaseline und eine Kerze (natürlich mit einem Kondom überzogen) standen mir zur Verfügung. Alles in allem war es sehr spannend und sehr erregend. Ich hatte danach keinerlei Beschwerden oder Begleiterscheinungen. Einzig mein Freund musste an dem Abend meine aufgestaute Lust behandeln. Daß ich Stunden vorher mit Fingern und Kerze meinen Po stimuliert hatte ahnte er zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Fazit

Ich hätte diesen Schritt schon früher wagen sollen. Es war ziemlich einfach, wenn man davon absieht, daß ich die meiste Zeit dafür gebraucht habe die richtige Stellung zu finden. Jetzt weiß ich sowohl wie ich mich hinlegen muss, auf was ich beim Auftragen der Gleitmittel achten muss und daß ich nächstes Mal lieber Gleitgel und einen Dildo statt Vaseline und Kerze zur Hand haben sollte.