Anleitung Analsex Analsex richtig von Anfang an.

Analsex Mythen

Um Analsex ranken sich etliche Mythen, Geheimnisse und Vorurteile, die wir hier an dieser Stelle einmal etwas genauer betrachten und mit dem einen oder anderen Mythos aufräumen werden. Die 8 am weitesten verbreiteten Mythen über Analsex.

Mythos 1: Analsex tut weh

Richtig. Falsch. Beides.

Sicherlich kann Analsex bei den ersten Versuchen etwas unangenehm sein und sich ungewohnt anfühlen, aber liebe Frauen – war ihr erster Vaginalverkehr selbstverständlich und schmerzfrei?

Wenn man beim Analsex ein paar Regeln einhält und sich zudem auch immer Zeit dafür nimmt, kann man das unangenehm anmutende Gefühl dabei nahezu komplett ausschliessen und in ein besonderes, neues und aufregendes Gefühl verwandeln.

Analsex fühlt sich anders an, das weiß man und darüber sollte sich jeder und jede im Klaren sein – das Gefühl dabei muß man lieben und genießen lernen. Das kann unter Umständen etwas Zeit in Anspruch nehmen. Nähert man sich aber langsam dem, was man im Allgemeinen so unter Analverkehr versteht, wird man schnell feststellen, daß alles halb so schlimm ist.

Mythos 2: Analsex erfüllt keinerlei sexueller Bedeutung

Analsex sichert keinen Kindersegen und erfüllt somit nicht die Nachkommen, die unsere Welt benötigt, allerdings und das ist der Punkt, kann Analsex eine angespannte Libido oder das eingefahrene / eingeschlafene Sexleben der deutschen Bundesbürger wieder auf Touren bringen. Männer kommen sicherlich voll und ganz auf ihre Kosten beim Analsex, ist doch der After wesentlich enger und somit intensiver zu penetrieren als die Scheide einer Frau. Bei Frauen hingegen kann und muss man sich streiten, denn bei weitem nicht alle Frauen können Analsex von Anfang an geniessen oder kommen gar dabei zu einem Anal-Orgasmus. Erst nach viel Training kann es unter Umständen sein, dass eine Frau das unangenehme Gefühl, das mit Analsex verbunden sein kann, ablegt und sich voll und ganz dabei entspannen und gehen lassen kann – Orgasmus nicht ausgeschlossen.

Mythos 3: Analsex wurde durch Pornos erst erschaffen

Diese Aussage ist FALSCH. Sicherlich wurde mit der Verbreitung von Pornovideos auch die Aufmerksamkeit und das Interesse der Zuschauer mehr und mehr auch in Richtung Analsex bewegt, allerdings ist Analsex definitiv keine Erfindung der Pornoindustrie. Ganz im Gegenteil. Bereits bei den alten Griechen, im Mittelalter und vielen anderen Zeiten vor dem 21. Jahrhundert wurde Analsex praktiziert. Sei es aus Lust oder zum Schutze der Jungfräulichkeit oder aus homosexuellen Gründen gewesen – Analsex wird seit Jahrtausenden praktiziert und nur durch Pornos wieder in das Bewusstsein der Ewiggestrigen befördert.

Mythos 4: Analsex ist ungesund und unhygienisch

Rauchen und Fast Food ist nicht mehr oder weniger ungesund und unhygenisch – etwas provozierend, das gebe ich zu, aber im Kern dennoch wahr.

Analsex ist in der Regel nicht ungesund.

Beachtet man beim Analsex einige grundlegende Regeln, so ist Analsex sowohl für den Geber als auch Empfänger nicht ungesund. Was die Hygiene beim Analsex angeht gibt es sicherlich deutlich mehr zu beachten als beim Vaginalverkehr oder Oralverkehr, schliesslich wird beim Analsex der Penis oder das Sexspielzeug in den Darm eingeführt, der für die Verwertung und Ausscheidung von Nahrungsmitteln verantwortlich ist. Millionen von Bakterien befinden sich im Darm eines Menschen und verrichten dort ihre Arbeit, und sollten auch nur dort im menschlichen Körper zu finden sein. Daher gilt beim Analsex die Regel Immer mit Kondom. Nach dem Analsex immer das Kondom wechseln. Nie nach dem Analsex in die Scheide oder den Mund des Partners wechseln.

Mythos 5: Analsex ist verboten

Ein Mythos der in Teilen heute und auch geschichtlich betrachtet nicht ganz falsch ist. Analsex war und ist bis heute in einigen Kulturen untersagt oder aber gesetzlich geregelt.

Bei Wikipedia findet sich eine aktuelle Auflistung mit Ländern, die Analsex bis heute vollständig untersagen oder stark reglementiert tolerieren: Wikipedia

In Europa aber ist Analsex nicht verboten oder gesetzlich reglementiert, es sei denn man verstösst gegen andere bestehende Gesetze. Analsex kann somit in Europa zwischen volljährigen Menschen gefahrlos, in Hinsicht auf die Gesetzte, praktiziert werden.

Mythos 6: Analsex schützt vor ungewollter Schwangerschaft

Eine der wohl am weitesten verbreiteten Mythen um Analsex ist die Behauptung, dass Analsex vor ungewollten Schwangerschaften schützt. Sicherlich ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft deutlich geringer als bei ungeschütztem Vaginalverkehr, aber nicht vollständig ausgeschlossen. Der Trugschluss mag darin liegen, dass der Mann sein Sperma beim Analsex im After der Frau hinterlässt und nicht in ihrer Scheide, was allerdings dazu führen kann, dass das Sperma aus dem After austritt und zwischen ihren Beinen zur und in die Scheide vordringen kann. Das so in die Scheide der Frau vordringende Sperma kann durchaus noch zu einer Schwangerschaft führen, und ist somit noch ein Grund mehr beim Analsex nicht auf Kondome zu verzichten.

Siehe auch: Analverkehr in der Schwangerschaft

Mythos 7: Es gibt keinen Orgasmus beim Analsex

Mythen halten sich meistens länger als die Wahrheit, so auch hier. Der Irrglaube, daß weder Mann noch Frau beim Analsex zum Höhepunkt kommen können, hält sich bereits seit Analsex ansatzweise populär geworden ist. Die Wahrheit aber sieht ganz anders aus, denn sowohl man als auch Frau können beim Analsex zum Orgasmus kommen.

Beim Analsex kann Frau nicht zum Orgasmus kommen

Analorgasmus beim Mann

Wenn jemand beim Analsex zum Orgasmus kommen kann, dann der Mann. Männer haben einen entscheidenden Vorteil beim Analsex – die Prostata. Wird Analsex unter Männern / bei Männern richtig praktiziert, kann ein Großteil aller Männer ohne Probleme zum Orgasmus kommen. Beim männlichen Analorgasmus ist die Stimulation des Penis nicht einmal notwendig.

Analorgasmus bei der Frau

Daß Frau beim Analsex kann Frau nicht zum Orgasmus kommen kann ist schlichtweg falsch. Frau kann ebenso wie Mann beim Analsex zum Orgasmus kommen, allerdings ist hier aufgrund der anatomischen Bedingungen etwas mehr Einsatz notwendig. Da Frauen keine Prostata haben und ihre eigentlichen Lustzentren vom Anus weiter entfernt sind, ist es notwendig der Frau beim Analsex alle Vorzüge eben dieser Spielart zugänglich zu machen.

Wenn Mann und Frau es wollen, so können Sie beim Analsex ohne weiteres ihren Höhepunkt genießen und ein für alle Mal den Mythos Analorgasmus widerlegen.

Weitere Informationen zum Analorgasmus

Mehr dazu findet sich in unserem Beitrag Analorgasmus – Ist es möglich einen Orgasmus beim Analsex zu bekommen?

Mehr zum Thema Analorgasmus finden Sie auf der Seite Analorgasmus .

Mythos 8: Butter statt Gleitgel

Legendär. Der letzte Tango in Paris mit seiner Analsex-Szene. Hauptakteure Marlon Brando, Maria Schneider und die gute Butter. Damals ein Skandal, heute legendär und ein Analsex Mythos. Was ist dran an Butter beim Analsex?

Butter als Gleitmittel beim Analsex

Die legendäre Szene aus Der letzte Tango in Paris (1972), in der Butter beim Analsex zum Einsatz kommt, hat damals nicht nur die Zuschauer schockiert, sondern begleitet uns noch bis heute als Mythos. Bietet sie Stoff für viele wilde, verruchte Fantasien bei Mann und Frau über die Ausübung von Analsex in einer sehr speziellen, beinahe animalischen, Art und Weise, so bringt diese Szene auch immer wieder eine gewisse Irritation und Fehlinformation mit sich.

Wer schon einmal Butter am Finger hatte wird bestätigen können, daß die Gleiteigenschaften durchaus respektabel sind, allerdings sollte man sich davon nicht täuschen lassen. Butter schmiert zwar für einen kurzen Augenblick sehr beeindruckend, allerdings verfliegt die Wirkung bei intensiveren Einsätzen, wie Analverkehr, binnen weniger Sekunden und macht die Angelegenheit meist deutlich schwieriger statt einfacher.

Dauerhafte Gleitfähigkeit

Butter fehlt im Gegensatz zu Gleitgelen und Gleitcremes die Eigenschaft, dauerhaft Feuchtigkeit und somit Gleitfähigkeit abzugeben. Das Fett und das Wasser in der Butter reagieren auf Wärme, was sie anfangs zu einem vermeindlich fantastischen Schmiermittel werden lässt, später aber genau diese Wirkung verliert lässt. Durch Körperwärme und Reibewärme löst sich die Verbindung von Fett und Wasser beinahe vollständig auf und kehrt sich um.

Butter, die Spaßbremse

Verliert Butter seine Gleitfähigkeit wird sie zur echten Spaßbremse. Wer annimmt, daß sie lediglich aufhört zu schmieren, irrt. Die Rückstände der Butter wirken wie eine Bremse und machen Analverkehr eher schwierig und unangenehm. Abhilfe schafft dann nur das Abwaschen der Butterreste und Auftragen von Gleitgel.

Butter-Selbsttest

Macht einmal den Selbsttest und nehmt etwas Butter zwischen zwei Fingerspitzen, reibt diese einige Sekunden gegeneinander und beobachtet genau die Reaktion. Statt schmierig und glänzend ist sie nach wenigen Augenblick matt und stumpf. Das möchte sicherlich niemand als Ersatz für Gleitgel ausprobieren.

Video: Der letzte Tango in Paris – Butter Szene

Wer die Szene noch nicht kennt, kann sich jetzt einen Moment zurücklehnen und das Meisterwerk aus dem Jahre 1972 genießen. Aber Vorsicht: der Teil mit der Butter ist nicht zur Nachahmung empfohlen.

Wer jetzt noch nicht genug hat, findet bei Amazon.

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